Deine Seele: Mama, Freundin, Heilerin, humorvolle Begleiterin…magst du ihr wieder ganz nahe kommen und ihre Unterstützung spüren?

Kennst du das? Es bewegt sich viel, Neues klopft an deine Tür, du freust dich, dass es nun „in deinem Sinne weiter geht“ und genau dann tauchen im Schlepptau herausfordernde Gefühle aller Art oder unangenehme Situationen auf, die so gar nicht zu diesem Neuen passen.

Und du fragst dich: war das vielleicht nur eine Eintagsfliege? Ist diese Richtung doch nicht richtig? Wieso taucht jetzt wieder das Alte auf ? Und über diese Zweifel gerät das Neue wieder ins Stocken.

Genau so ging es mir die letzten Jahre immer wieder. Mit jedem neuen, größeren Schritt zeigten sich wieder Zweifel: „bin ich gut genug? Was ist diesmal zu tun? wie schaffe ich das“?

Nach und nach, nach vielen inneren Kämpfen :), nach viel drücken und schieben (ich habe jede Menge Energie, die genau da hineingeflossen ist :)), nach probieren und aufgeben, kam mit dem Atmen ganz langsam etwas in mir zum Vorschein: die Erinnerung, dass es etwas in mir gibt, was mich trägt und begleitet. In jedem Moment. Auch wenn es sich gerade nicht so anfühlt: Meine Seele. Magst du genauer erfahren, was mich unterstützt hat, dieser liebevollen, ganz persönlichen Führung in mir wieder näher zu kommen – obwohl genau in dieser Beziehung immer wieder Zweifel auftauchten? Magst du auch langsam über diese Zweifel hinauswachsen und dich wieder unterstützt fühlen in den herausfordernden Momenten? Dann lies hier weiter.

Sinken und mit dem Atem und der Seele fließen ist so heilsam

Während meiner Einzelsitzungen erlebe ich immer wieder, wie schön und heilsam es ist, in den herausfordernden Momenten gemeinsam zu sinken und einfach mit dem Atem, mit dem Leben, mit der Seele – dieser zutiefst wohlwollenden und unterstützenden Kraft zu fließen. Es ist so schön zu erleben, wie auf diese Weise altes schmelzen und Neues (oder das Eigentliche) herein fließen kann. Ganz anmutig.

 Und doch tauchen in manchen Situationen Zweifel auf

Aber wenn es um mich selbst ging, kam und kommen bei tieferen Schichten oder am Anfang eines Themas auch immer wieder mal Zweifel hoch. Meldet sich ein Gefühl von „wie soll das gehen?“, was kann ich tun?“ Fühlt es sich manchmal an, als ob ich es „alleine machen müsste“. Ich spüre, wie es enger und angespannter wird in mir. und wie manchmal etwas an der Unterstützung meiner Seele zweifelt.

Bis ich mich (wieder) erinnere, dass meine Seele immer da ist

So lange, bis ich mich erinnere, dass ich nicht wirklich alleine bin. Dass meine Seele da ist und dass ich sie genau in diesen Momenten um Unterstützung bitten kann. Genau dann, wenn ich nicht weiter weiß.

In dem Moment, wo ich mich daran erinnere, wo ich nur weiß, dass ich mich an sie anlehnen kann, mit diesem inneren Ja, mit dieser Entscheidung, mit diesem Signal, kann meine Seele wieder herein kommen. Manchmal sage ich Ja und gleichzeitig kommen laute Stimmen auf, die rufen „so ein Quatsch, so ein Blödsinn, du fühlst dieses Ja noch gar nicht richtig“… Manchmal ist es zunächst nur ein zaghaftes, bittendes, überfordertes Ja zu meiner Seele.

Eine Zeit lang habe ich mich genau von diesen Stimmen abhalten lassen, die mir sagten, dass mein Ja „nicht klar oder stark genug“ sei. Dass sich mein Ja anders anfühlen müsse, damit es wirksam ist. Und schon hatte mich das Alte, der Zweifel wieder „an der Angel“. Schon war ich wieder dabei, mich anzustrengen, es besser machen zu wollen – statt mich zurückzulehnen und zu vertrauen, dass mich meine Seele immer unterstützt.

Die Seele stellt keine Bedingungen an mein „Ja“, jedes Ja ist für sie und ihre Unterstützung ausreichend

Meine Güte :). Was für ein Ablenkungsmanöver. Irgendwann wurde dann der Impuls lauter, meinem JA auch dann zu vertrauen, wenn es sich noch wackelig anfühlte. Es war, also ob meine Seele mir sagte: vertrau mir, nur einen Moment, auch wenn die Stimmen laut sind. Kannst du einen Moment darauf vertrauen, dass dein wackeliges Ja ausreicht? Dass ich dir nicht nur helfe, wenn du dich stark und klar fühlst oder mich deutlich wahrnehmen kannst. Sondern dass ich dir gerade auch dann helfe, wenn es sich schwierig und sinnlos anfühlt und du mich gerade nicht wahrnehmen kannst. Trau dich. Auch wenn du über einen gefühlten Graben gehst und es sinnlos erscheint. Ich möchte nicht nur in guten Zeiten für dich da sein, sondern vor allem auch in den herausfordernden.

Irgendwann war ich so weit und dachte, „naja, besser als immer wieder an dieser Stelle stehen zu bleiben“. Und so bin ich auf den Graben zu, und habe nach meinem Ja einfach weiter den Atem fließen lassen – trotz all der kritischen Stimmen und Zweifel.

Und siehe da: genau in dem Moment ist es weicher geworden, konnte ich wieder spüren, dass ich wirklich nicht alleine bin, sondern dass Unterstützung, dass meine Seele für mich da ist, dass ich auf dem richtigen Weg bin, dass es sich wandelt. wow!

 

 

Ein paar Beispiele fürs Zusammenwachsen und die liebevolle Unterstützung mit meiner Seele

Genauso ging es mir am Anfang auch mit meinen Einzelsitzungen. Da war viel Aufregung vor der ersten bezahlten Sitzung. Aber in dem Moment, wo ich mich eingestimmt habe, nach ein paar Atemzügen, wo ich auch die Angst gespürt habe, ob das „gut geht“, tauchte meine Seele auf. Es war wundervoll. Wie wenn sie in dem Moment auftauchte, wo ich es wagte und wo ich sie um Unterstützung bat. Es hat sich angefühlt wie ein liebevolles „Ich bin bei dir und helfe dir, mach dir keine Gedanken und geh einfach mit“. Und genau so war es dann auch. Dieses warme Gefühl, dieses Zeichen meiner Seele hat mich durch die Sitzung begleitet und mir erlaubt, einfach mitzugehen. Und meine Seele kannte den Weg genau, sie wußte, was es in der Sitzung brauchte.

Mittlerweile erinnert mich meine Seele immer öfter daran, dass vor einem großen Schritt oft ein großer Widerstand in mir auftaucht. Dass es genau dann eng wird und ich mich alleine fühle. Dass genau dann erst mal etwas in mir nach einer Lösung suchen will. Und dass ich genau dann, wenn es sich „so“ anfühlt Ja sagen darf zu ihr. Zu ihrer liebevollen Unterstützung. Dass ich den Weg nicht kennen muß, sondern dass ich es bei ihr abgegeben kann. Dass ich ihr vertrauen darf. Auch wenn es manchmal noch etwas braucht, bis ich mich erinnere, den ablenkenden oder verzagten Stimmen nicht zu glauben…:), aber es wird mit jedem Mal etwas einfacher.

Auch in den letzten Wochen, wo viel Neues herein kam, ging es mir manchmal so: Da tauchte z.B. beim schreiben immer wieder viel Widerstand in mir auf. Es wollte einfach nicht fließen, es tauchten 1000 kritische Gedanken auf. Nichts war gut genug und ich fühlte mich immer wieder unter Druck. So versuchte ich es am Anfang mit „Kraft“. Ich wollte einfach weiter schreiben. Aber es wurde nicht besser :). Der Zweifel eher lauter. Und ich war leicht genervt, dass es auch noch so schön und warm draussen war und mein Kopf dabei noch unklarer schien.

Bei dieser Wärme half auch die Kraft, die Anstrengung nicht mehr :). Und irgendwann beim Atmen wurde mir mit meiner Seele klar, dass diese Wärme ein wundervolles Mittel war zum weicher werden. Mir wurde klar, dass es immer noch Reste von angestrengtem „alleine machen müssen“ in mir gibt, die nun auch schmelzen wollen. Die Wärme hat mich auch da langsam „weicher werden lassen“. Und so konnte ich spüren, wie liebevoll das gerade ist.

 

 

Seither fällt es mir wieder leichter: Ich gönne mir gerade mehr Zeit für mich: fürs Baden, am See sitzen, einfach „zum verdauen“, zum annehmen und ruhen. Ich spüre richtig, wie wohltuend und unterstützend es ist, in diese Wärme zu sinken und mich dem hinzugeben, was sich gerade wandeln und hereinkommen will. Und das Schöne ist: Ich muß gar nicht genau wissen, um was es geht – es reicht, wenn meine Seele es weiß. Und ganz nebenbei kommt in diesem weich werden und sinken lassen die Lust am schreiben wieder zurück – und das obwohl es heute noch wärmer ist :).

Fazit: die Unterstützung der Seele kommt nicht immer so, wie ich es mir wüsche (ich hätte mir gewünscht, gleich fließend weiter schreiben zu können ;-)) – aber sie kommt immer so, dass altes schmelzen und Platz machen kann für Neues, was mehr zu mir passt!! einfach genau so, wie es jetzt richtig ist.

Und manche Herausforderung dient genau dazu, der Seele näher zu kommen, ihr noch mehr zu vertrauen. (Vielleicht wie in jeder Beziehung :) ). Zu erfahren, dass sie auch in dieser neuen Situation da ist. Jede wirkliche Herausforderung hat mich hinterher mehr vertrauen lassen. Nach jeder breiten, unangenehmen „Lücke“, tauchte – wenn ich es wagte innezuhalten und mich an sie zu wenden – eine Unterstützung oder ein Gedanke oder der Atem auf, der mit weiter geholfen hat.

Zum Schluß nochmals ganz konkret: Was kann dich unterstützen, auch deiner Seele näher zu kommen, ihr immer mehr zu vertrauen?… gerade in Zeiten des Zweifels, gerade, wenn es herausfordernd ist?

  • Du darfst dich immer wieder an deine Seele erinnern. Auch wenn sie dir am Anfang weit weg scheint. Sag immer wieder JA zu ihrer Unterstützung, zu ihr.
  • Gerade dann, wenn der Zweifel sagt „das bringt doch eh nichts“. Genau dann. Immer wieder.
  • Lerne langsam, deinem Ja zu ihr zu vertrauen. Egal wie wackelig es am Anfang sein mag. Es darf Zeit haben. Es muß nicht gleich funktionieren.
  • Gib ihr „Vorschußlorbeeren“. Wage es, ihr zu vertrauen, auch wenn du im Voraus noch keinen (direkten) Beweis dafür hast.
  • Wenn du magst, schreib ihr immer wieder mal, sag ihr, wo du dir Unterstützung wünschst. So wird es „selbstverständlicher, dich an sie zu wenden. Wie ein Muskel, den du immer wieder liebevoll stärkst.
    Und last but not least: lass dich immer wieder in den Atem sinken. Jeder Atemzug verbindet dich ein klein wenig mehr mit ihr (auch dann, wenn es dir sinnlos erscheint!! und du dich nicht gleich besser fühlst ) – es ist ein langsames Zusammenwachsen.

Wenn es herausfordernd ist, darfst du dich immer wieder erinnern: ich muß es nicht wissen, ich kann einfach Ja sagen zu meiner Seele und sie um Unterstützung bitten. Ich darf die Dinge an sie übergeben.

Magst du deine Seele – wenn du zweifelst – immer wieder einladen? Magst du – gerade wenn es herausfordernd ist – ein Ja wagen? Auch oder gerade wenn es kritische Stimmen gibt? Deine Seele wartet geduldig und wünscht sich nichts sehnlicher, als dich immer mehr unterstützen zu dürfen, immer mehr gefragt zu werden und dir helfen zu dürfen. Genau dazu ist sie da. Nur für DICH. Als deine ganz persönliche Mama, Freundin, Helferin, Weise, …und in letzter Zeit fällt mir sogar auf, dass sie Humor mitbringt :), hmmmmmmm !!

 

PS: dieses Vertrauen zur Seele kannst du auch wundervoll in einer Einzelsitzung erfahren: Es ist einfach wohltuend, dich sinken zu lassen und dieses Vertrauen ganz persönlich für dich zu spüren. Dich einzuklinken und es geschehen zu lassen.

Genau dazu hab’ ich neulich eine schöne Rückmeldung bekommen:

“Ich hatte das Gefühl, dass alles, was mir wichtig war, während unserer Sitzung einfach von selbst aufgekommen ist. Seit der Sitzung begleitet mich sehr stark, dass ich einfach erlauben darf, dass die Erde mich unterstützt, dass es fließen darf, dass heilsames geschehen darf und ich es nicht “tun” oder “erarbeiten” muss. Dieses Vertrauen, das ich neben den Worten einfach bei dir wahrgenommen habe, hat mich berührt. Ich danke dir sehr für diese feine, sehr vertrauensvolle, behutsame Stunde.”
Ulrike 

Wenn du dich auch unterstützen lassen möchtest, dann melde dich einfach übers Kontaktformular. Ich freu mich auf Dich.

 

 

 

 

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