Geschichten erzählen ist etwas Wundervolles…

IMG_3602Geschichten erzählen ist etwas Wundervolles, finde ich. Es ist wie gemeinsam spazieren gehen. Wie Freunde mitzunehmen an wundervolle Orte, an geheime Plätze, zu neuen Entdeckungen, zu berührenden Erlebnissen…

Magst du ein wenig mit mir eintauchen in diese Energie? Dann lies einfach hier weiter.

Geschichten über Bäume

Es können ganz unterschiedliche Dinge sein, die erzählt werden wollen. Es könnte sein, dass ich jemanden einfach mitnehme zu den Pflanzen und Bäumen. Es ist wundervoll, zu beschreiben, wie es sich anfühlt unter einer Gruppe von Bäumen zu stehen, die an ihrem Fuße eine ganz eigene, lebendige, wuselige, liebevolle Energie haben…wo wir uns behütet und eingeladen, zu Hause und umsorgt fühlen können..und uns eine liebevolle, spielerische Leichtigkeit begegnet. Etwas, was uns einlädt innezuhalten, uns einzuklinken in diese wundervolle Energie, in dieses Gefühl von zu Hause sein, von versorgt sein, von liebevoller, spielerischer, manchmal geradezu schelmischer Leichtigkeit.

Vielleicht grüßen in diesen Momenten einfach die Naturwesen, die sich gerade unter diesen Bäumen aufhalten und sich freuen, wenn wir uns von ihrer Energie anstecken und inspirieren lassen. Es ist, wie wenn auch sie auf diese Weise lebendiger werden, etwas in ihnen erwacht, etwas sich freut, wenn wir mit ihnen in Kontakt treten.

Und dieses „in Kontakt treten“ muß kein Sehen oder Sprechen sein. Ich glaube, es ist einfach etwas, was für jeden auf eine ganz eigene Art geschieht. Es ist schon da, wenn wir uns berühren lassen an diesen Orten. Wenn wir etwas spüren, was wir sonst nicht wahrnehmen. Wenn wir uns ein wenig wohler und eingeladener fühlen als sonst, wenn es uns ein wenig schwer fällt, diese Orte wieder zu verlassen und wir uns manchmal eingeladen fühlen, uns beim Gehen von diesem Ort zu verabschieden. Und selbst das muß keine bestimmte Form haben oder aufwändig sein – es kann einfach ein kleiner liebevoller Gedanke sein, ganz kurz, so wie er einfach auftaucht… wenn er es tut. Es muß keine bestimmte Form haben, kein Ritual sein, nichts Großes. Denn das bringt uns häufig genau weg von dem, wo wir eigentlich gerade sind: in einem ganz feinen, persönlichen Empfinden, in unserem ganz eigenen, ganz persönlichen Austausch mit dieser Umgebung. Die sich für jeden von uns auf andere Weise köstlich anfühlen kann.

Geschichten vom See

Oder ich kann in meinen Geschichten vom See berichten. Zum Beispiel davon, dass er heute morgen ganz ruhig und still war. Dass mir diese Stille – nach dem Wind und dem Gewitter und den Bewegungen der letzten Tage richtig aufgefallen ist. Dass ich einfach nur am See stand und dankbar war für diese Ruhe, für diese Stille. Für sein liebevolles Dasein. Und dass ich mich beim Hineinblicken daran erinnert habe, dass in diesem See all die kleinen, lebendigen, lustigen, hüpfenden, dahinfließenden, Gebirgsbäche der umliegenden Alpen zusammenkommen. Dass diese klare, rauschende, fließende Energie mit in den See fließt und wir somit selbst in dieser zarten See- Landschaft etwas von der Klarheit und Stille der Berge spüren können.

Wie eine kleine Erinnerung, dass alles mit allem verbunden ist, dass es uns nur nicht immer auffällt und es wie ein kleines Geschenk ist, wenn wir uns in einem Moment daran erinnern. Wenn uns die Natur an das erinnert, was überall ist.

Geschichten über Pflanzen oder Landschaften

Oder es fällt mir etwas zu einer Pflanze ein. Etwas, woran sie mich erinnert. Etwas, was sie mir erzählt, wenn ich mich auf sie einlasse. Vielleicht erzählt sie mir auch nichts, aber während dem Einlassen auf den Ort und die Umgebung tauchen einfach schöne Gedanken in mir auf, Vergleiche, Neues, Berührendes. Wie beispielsweise beim Anlehnen an eine Buche. Bei der ich das Gefühl hatte, dass sie – obwohl ganz gerade und klar – auch eine ganz schelmische und spielerische Energie ausstrahlt. Es war mir, als würde sie sich unter Kindern sehr wohl fühlen, mittendrin zwischen lebendigen, lustigen, lachenden Wesen. Oder in einem Kinderzimmer oder auch nur bei einem, das sie dann vielleicht beim schlafen „bewacht“ und auf es aufpasst.

Oder ich kann meine Freunde ein wenig in die Landschaften mitnehmen. Wie es sich mal ganz klar und kraftvoll und dann, an anderen Orten wieder ganz liebevoll und sanft anfühlt. All das läßt mein Herz singen. Meine Hände bewegen sich einfach auf der Tastatur und freuen sich, wenn sie beim erzählen dabei sind…:).

Auch wenn das nicht immer geht, ist es schön, diesem freudigen Fluß zu folgen und ihn immer lebendiger werden zu lassen, ihm immer mehr Raum zu geben. Meinen Fokus immer mehr darauf auszurichten.

Welche Geschichten sind in dir? 

Und ich bin ganz sicher, dass es auch Dinge gibt, die dich begeistern und einladen. Etwas, was dein Wesen und deinen Körper in Fluß bringt, was dich mit Freude erfüllt und dich wohl fühlen lässt…

Vielleicht sind es  zunächst eher leise Töne und zarte Hinweise, ein liebevolles Wohlgefühl, was du zwischen den lauteren, gewohnten Tönen überhören kannst oder etwas, was du als „ganz normal“ empfindest. Aber es sind genau diese leisen Zwischentöne, die dich einladen mögen. Wenn du magst, dann lausche doch mal, welcher freudige, liebevolle Fluß aus dir heraus in die Welt fließen möchte, welche Geschichten in dir schwingen.

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