Wie du in intensiven Zeiten zurück in die Stille finden kannst

Ruhe findenKennst du Situationen, in denen plötzlich alles auf einmal „hochzukommen“ scheint? In einer Zeit in der du dich am liebsten zurückziehen würdest, dich verletzlich fühlst, kommt auch noch eine Auseinandersetzung mit deinem Partner hinzu und deine Kinder halten dich auch mehr als sonst auf Trab …

Und die zweifelnde Stimme in dir fragt dich, was das alles soll und was du besser machen kannst (und musst) um all das irgendwie „ zu schaffen“.

Wenn du mehr über die Hintergründe dieser intensiven Momente erfahren magst und in solchen intensiven Momenten wieder mehr in die Stille finden magst, dann lies hier weiter.

Gerade wenn wir beginnen, uns für einen neuen, liebevollen Weg zu öffnen, uns auch für unser Inneres zu öffnen, kommt es häufig vor, dass das Leben statt ruhiger zu werden, erst mal noch herausfordernder erscheint.

Dann kommt ganz schnell die Frage in uns auf: aber dieser Weg sollte uns doch mehr Ruhe, mehr Gelassenheit, mehr Neues und Schönes bringen!? Und was passiert statt dessen?? Es wird erst mal unruhiger und unbequemer. Und in diesem Moment sieht der Zweifler in dir (häufig auch in Form anderer Personen) seine Stunde gekommen und sagt dir: „siehst du, hab ich dir doch gleich gesagt „was soll das alles mit dem schönen, neuen? bringt eh nichts, außer noch mehr Unruhe“.

Und das ist genau der Moment, wo es darauf ankommt, wie wir mit der Herausforderung umgehen…

Wenn wir ohnehin schon zermürbt und müde sind (weil wieder genau DIESE Herausforderungen aufgetaucht sind), passiert es uns zunächst ganz leicht, dass wir genau das tun, was wir in solchen Situationen schon so häufig getan haben: wir folgen den (unbewußten) Strategien, die wir auch bisher schon in diesen unangenehmen Situationen angewandt haben: wir legen uns einen Plan zurecht, wie wir das schaffen, wir strengen uns noch mehr an, um es richtig hinzubekommen oder wir ziehen uns zurück von anderen.

All diese Reaktionen sind nicht falsch. Sie sind einfach das, was wir seit jeher gelernt und praktiziert haben. Aber irgendwie merken wir langsam deutlicher, dass wir einen anderen Weg wollen, etwas Neues.

Der Widerstand taucht immer genau da auf, wo es für dich weiter geht. Vertraue dir und bleibe dran!

Und genau an diesen Weg hat mich meine Seele in den letzten Tagen wieder erinnert: Sie hat mir mal wieder gezeigt, dass diese Herausforderungen genau dann auftauchen, wenn ich einen neuen Schritt gehen mag. Wenn ich beschlossen habe, altes hinter mir zu lassen und mich für Neues zu öffnen. Wenn ich schon auf dem Weg zu mehr Liebe und Lebendigkeit bin. Genau dann tauchen die Widerstände, die Kritik, das Lähmende besonders auf.

Erinnere dich daran, den Kampf gegen die Herausforderung loszulassen, sie einfach da sein zu lassen, dann wird der Weg wieder frei für neue Lösungen.

Und sie hat mich erinnert, dass diese Widerstände immer größer werden, es immer anstrengender wird, je mehr Augenmerk ich auf sie lege, je mehr ich mich bemühe, aus dieser unangenehmen Situation wieder herauszukommen. Sie hat mich liebevoll erinnert, dass ich alles, jeden Kampf, jeden Druck, jedes Bemühen, „es richtig zu machen“ loslassen darf. Ich darf zunächst einmal aufgeben, es sein lassen, die Situation einfach sein lassen, so wie sie ist.

Und plötzlich – wie wenn ich eine verkrampfte Hand wieder aufgemacht hätte- konnte sich der angestaute Druck auflösen, die Energie wieder fließen, ich konnte die Situation und das, was dahinter steckt wieder wahrnehmen.

Und da konnte ich deutlich spüren, dass hinter alledem, was mich gerade abhält, eine neue Leichtigkeit wartet, ein neuer Schritt, mehr Liebe. Ich konnte wieder dieses Vertrauen spüren. Das Vertrauen, dass alles richtig ist, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Dass ich mich nicht mehr bemühen brauche, besser zu werden und „etwas zu schaffen“. Und dass all das einfach dazugehört. Und in diesem fließenden Zustand kam auch die Lust zum weitergehen wieder. Ich konnte wieder in Freude handeln.

Magst auch du dich in der nächsten herausfordernden Situation daran erinnern, dass du schon „richtig“ bist, dass du nicht besser werden musst, dass du erst mal loslassen und aufgeben darfst? Dass es erst mal nichts zu tun gibt. Und dass dich dann auch wieder die Liebe und Unterstützung aus deinem Inneren weitertragen kann, dass sich dein Weg dann in fließender Weise vor dir zeigt.

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